Ihr Ansprechpartner

Monika Urschel-Süß
Personalratsvorsitzende
Tel. 06233 771-2131
Fax 06233 771-2279
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Der Personalrat ist die Interessenvertretung der Beschäftigten der Stadtklinik Frankenthal.

Seine Aufgaben sind im rheinland-pfälzischen Personalvertretungsgesetz (LPersVG) festgelegt.

Alle 4 Jahre wählen die Arbeiter, Angestellten und Beamten jeweils ihre eigenen Vertreter. Die letzte Wahl fand im übrigen im Jahre 2017 statt.

Bei allen wesentlichen Personalmaßnahmen, wie z. B  Einstellungen, Übernahmen, Umsetzungen, Kündigungen, Höher- bzw. Umgruppierungen, Regelung von Nebentätigkeiten, Altersteilzeit, Anordnungen von Mehrarbeit und Überstunden, Dauer, Beginn und Ende der täglichen Arbeitszeiten, Maßnahmen zur Verhütung von Dienst- und Arbeitsunfällen hat der Personalrat ein Mitbestimmungsrecht.

Die Leitung der Stadtklinik braucht also die Zustimmung des Personalrates zu den oben genannten Maßnahmen, um diese durchführen zu können.

Hierbei hat der Personalrat auf die Gleichbehandlung aller Beschäftigten, Stellenbewerber und  Bewerberinnen zu achten und die Einhaltung geltender Gesetze, Verordnungen, Tarifverträge, Unfallverhütungsvorschriften, Dienstvereinbarungen etc. zu sichern. Desweiteren ist der Personalrat u. a. an Anhörungen, Vorstellungs-  und Suchtgesprächen beteiligt.

Die Mitarbeiter der Stadtklinik können sich bei Problemen, die im Zusammenhang mit ihrer Beschäftigung stehen, vom Personalrat beraten lassen. Die Mitglieder des Personalrates stehen bei solchen Beratungsgesprächen unter Schweigepflicht. Es ist ihnen nicht gestattet  Informationen über Beschäftigte ohne deren ausdrückliches Einverständnis an andere weiterzugeben. Auch besonders "heikle" Themen wie z. B drohende Kündigung, Mobbing, Disharmonien am Arbeitsplatz, Umgang mit Suchtproblemen usw. sind Gegenstand der Personalratstätigkeit. Eine wesentliche Aufgabe des Personalrates besteht also darin, Beschwerden der Mitarbeiter entgegenzunehmen und Lösungsmöglichkeiten ggf. unter Einbeziehung der Krankenhausleitung zu finden.

Daneben informiert  der Personalrat die Beschäftigten regelmäßig über seine Arbeit, z. B. in Rundschreiben, im Intranet oder der jährlich stattfindenden Personalversammlung. Ferner besteht eine enge Zusammenarbeit mit der Jugend- und Auszubildendenvertretung, dem Schwerbehindertenvertreter und dem Gleichstellungsbeauftragten.

Zwischen Klinikleitung und dem Personalrat können und wurden  Dienstvereinbarungen abgeschlossen, in denen Regeln und Verfahrensweisen zu bestimmten Bereichen festgelegt werden. Zusätzlich treffen sich Klinikleitung und Personalrat einmal im Vierteljahr (sog. Vierteljahresgespräch) zu einem gemeinsamen Gespräch, wo Fragen und Probleme erörtert werden.

Die Klinikleitung hat hierbei prinzipiell beabsichtigte Maßnahmen, die der Mitbestimmung und Beteiligung unterliegen, rechtzeitig und umfassend  dem Personalrat mitzuteilen.

Um letztendlich auch  eine kompetente Interessensvertretung aller Beschäftigten sein zu können, ist es wichtig, dass alle die Arbeit des PR unterstützen , sei es durch Anregungen, Fragen oder Wünsche oder sei es durch entsprechende Präsenz bei der Personalversammlung.

Der Personalrat