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Das Bobath Konzept ist heute unbestritten das erfolgreichste und anerkannteste Pflege-  und Therapiekonzept zur Rehabilitation von Patienten mit Schlaganfällen und anderen Erkrankungen des zentralen Nervensystems. Dieses Konzept wurde seit den 40er Jahren von der Krankengymnastin Berta Bobath und ihrem Mann dem Neurologen Dr. Karl Bobath entwickelt. Seither wurde es weltweit kontinuierlich weiter ausgebaut.

Bei wem wird das Bobath Konzept angewandt?

Die Bobath Methode ist ein Pflege  und Therapiekonzept für Patienten mit Lähmungen durch Krankheiten des zentralen Nervensystems. Es eignet sich besonders zur Rehabilitation von Patienten mit erworbenen Hirnschäden, wie Schlaganfall, Hirnblutung, "Schädel-Hirntrauma", Hirntumoren und anderen Erkrankungen des ZNS. All diese Erkrankungen gehen mit zentralen Lähmungen (Paresen, Plegien), Störungen des Muskeltonus (Spastik) und Störungen der Körperwahrnehmung einher. Die umfangreichste Zielgruppe sind Patienten nach einem Schlaganfall. Davon gibt es jährlich in Deutschland bis zu 50.000 neue Betroffene. Ältere Menschen über 60 Jahre sind besonders häufig Opfer eines Schlaganfalls.

Was bringt das Bobath Konzept für die Patienten?

Mit dieser Methode wird im Gegensatz zu anderen Therapieformen keine notdürftige Kompensation der Lähmungen, sondern das Wiedererlernen verlorener Bewegungsfähigkeiten erreicht. Intensive Mitarbeit des Patienten vorausgesetzt, wird der gelähmte Patient wieder selbständiger in den Aktivitäten des täglichen Lebens. Dauernde Pflegebedürftigkeit, Abhängigkeit von fremder Hilfe und Unterbringung in Pflegeheimen können unter Umständen so verhindert werden. Der frühzeitige (in den ersten 48 Stunden) Einsatz therapeutischer Bobath Pflege kann negative Entwicklungen wie die Ausbildung von Spastik und das Erlernen unphysiologischer Bewegungsabläufe vermindern helfen. Die fortgesetzte Anwendung der Prinzipien des Bobath Konzeptes bedeutet letztlich für die betroffenen Patienten bessere Rehabilitationsaussichten.