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PEG
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ERCP
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Ösophagus

 

Einen großen Funktionsbereich stellt die Endoskopie mit jährlich ca. 2.500 Untersuchungen dar. Hier werden Speiseröhre, Magen, Zwölffingerdarm, Dickdarm, Bauchspeicheldrüse und Lunge untersucht. Mittels moderner Videoendoskopie wird das gespiegelte Organ auf Fernsehbildformat vergrößert, so dass die untersuchten Abschnitte präzise beurteilt werden können. Bei bestimmten Fragestellungen werden verdächtige Schleimhautbezirke im Magen-Darm-Trakt mit speziellen Farbstoffen markiert (sog. Chromoendoskopie), um so die geeignetste Stelle für die Abtragung von potentiell bösartigen flachen Schleimhautveränderungen (sog. Mucosektomie) zu ermöglichen.


Das Team der Endoskopie

Außer der Diagnostik sind durch die Endoskopie auch therapeutische Möglichkeiten gegeben, so dass bei Blutungen im Bereich des Magens oder des Darms heute noch selten operative Eingriffe notwendig sind. Mittels Einsatz eines sog. Argon-Beamers können Blutungsquellen im Magen-Darm-Trakt sehr schnell verödet und zum Stillstand gebracht werden.

Neben blutstillenden Maßnahmen, können so aber auch Polypen (Schleimhautgewächse) im Magen-Darm-Trakt abgetragen, Gallensteine aus dem Gallengang entfernt und Engstellen in diesem Bereich durch Einlegen einer Schiene, sog. Stent,  überbrückt werden. Als Abrundung dieses Funktionsbereiches können durch die Bauchdecke hindurch auch Ernährungssonden (sog. PEG-Sonden) in den Magen platziert werden.


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Es besteht die Zulassung für die endoskopische Untersuchungen Präventive Coloskopie


Präventive Coloskopie

Ab dem
1. Oktober 2002 gehört die Darmspiegelung zum Angebot der gesetzlichen Krankenversicherung im Rahmen der Krebsvorsorge-Untersuchung.

Die gesetzlich Versicherten haben ab dem 56. Lebensjahr Anspruch auf insgesamt zwei Darmspiegelungen zur Früherkennung; Die erste Koloskopie ab dem 56. Lebensjahr, die zweite frühestens 10 Jahre nach dieser Untersuchung. Den Versicherten in der gesetzlichen Versicherung steht damit endlich eine sehr genaue Methode zur Früherkennung des Darmkrebses und seiner Vorstufen zur Verfügung.

Der bisher schon bestehende Anspruch auf die jährliche Durchführung eines Testes auf verborgenes Blut (sog. Hämoccult-Test) im Stuhl bleibt bestehen. Vom 55. Lebensjahr an haben die Patienten dann die Möglichkeit, zwischen der Darmspiegelung einerseits und einem Test auf verborgenes Blut im Stuhl andererseits zu wählen.

Aus ärztlicher Sicht kann man unbedingt zur Vorsorge-Coloskopie raten, da nur diese mit ausreichender Sicherheit alle Vorstufen und Frühstadien des Darmkrebses erkennen lässt und dadurch in vielen Fällen eine Behandlung schon im Rahmen dieser Untersuchung erfolgen kann.