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Dr. med.
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Es gibt verschiedene unterschiedliche, als Hämorrhoidektomie bezeichnete Techniken, die nach ihren Erfindern unterschieden werden. Je nach Grad, den die Hämorrhoiden erreicht haben wird individuell entschieden, welcher Methode der Vorzug zu geben ist.

OP nach Milligan-Morgan, gelegentlich auch Dreizipfelmethode genannt:

Diese Operation kann in Vollnarkose oder rückenmarksnaher Narkose erfolgen. In Steinschnittlage werden die Hämorrhoidalknoten einzeln hervorgezogen, die zuführenden Gefäße unterbinden / abgeklemmt und die Knoten mit einer Schere entfernt.  Die Wunde wird nicht vernäht. Sie bleibt nach der Operation vorerst offen und verheilt im Laufe der folgenden Tage / Wochen.

Der postoperative Verlauf ist nicht immer schmerzfrei. Es können in den ersten Tagen Schmerzmittel notwendig sein. Der Patient sollte sich auf einen Krankenhausaufenthalt von einigen Tagen einstellen.

OP nach Longo   

Sind die Hämorrhoiden nicht bereits außen angewachsen, kann diese Methode Anwendung finden.

Bei dieser für den Patienten weniger schmerzhaften Operation wird mit einem speziellen Rundklammernaht-Gerät nach "Longo" operiert.

Das Prinzip dieser Methode: im schmerzunempfindlichen Mastdarm wird zirkulär, also rundum, ein Streifen der Schleimhaut entfernt. Anschließend wird die obere und untere Schleimhaut "zusammengerafft" und mit feinen Titanklammern wieder verbunden - das sogenannte "anale Lifting".

Der Klinikaufenthalt bei dieser Methode ist meistens kurz. Auch müssen postoperativ weniger Schmerzmittel verabreicht werden.

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