Ihre Ansprechpartner

Dr. med.
Franz Ulrich Zittel

Chefarzt
............................


Carmen Buschle-Schmid
Sekretariat
Tel. 06233 771-2141
Fax 06233 771-2052
E-Mail Kontakt

 

Sprechstunden
Chefarzt Herr Dr. med. Zittel
Sprechstunde nur nach telefonischer Vereinbarung:
Tel. 06233 771-2141
Dienstag und Donnerstag
13:30 - 16:00 Uhr


Oberarzt Herr Dr. med. Jost
Sprechstunde Unfallchirurgie und Orthopädie (OP-Indikation)
telefonische Vereinbarung über die
interdisziplinäre Ambulanz:
Tel. 06233 771-2150
Fax 06233 771-2052
Montag: 09:00 - 14:30 Uhr

BG-Sprechstunde
Montag - Donnerstag
14:00 - 15:00 Uhr
Freitag
13:00 - 14:00 Uhr

Im Notfall steht Ihnen rund um die Uhr die Zentrale Notaufnahme zur Verfügung
Tel. 06233 771-2150 bzw. -2151

 

 

Mit dieser Operation können akute und zum Teil auch verschleißbedingte Veränderungen behandelt werden. Sie wird in Teil- oder Vollnarkose und in der Regel ambulant durchgeführt, falls keine schwerwiegenden Vorerkrankungen vorliegen.

Die Operation wird in sog. Schlüssellochtechnik durchgeführt. Durch drei kleine Hautschnitte, meist kleiner als ein Zentimeter, werden eine Kamera, die benötigten Werkzeuge und eine Spülkanüle in das Kniegelenk eingeführt.

Zunächst können nun vor Ort die vorliegenden krankhaften Veränderungen diagnostiziert werden. Die gerissenen Anteile bei verschleißbedingtem Meniskusschaden werden stückweise abgetragen, noch intaktes Gewebe bleibt erhalten. Ist der Meniskus im Übrigen noch intakt, wie es bei jungen Sportlern der Fall sein kann, wäre es auch möglich einen solchen Riss zu nähen und den Meniskus zu erhalten.

Sollte sich aus einem Unfallereignis, der Untersuchung des Kniegelenkes oder aus dem Ergebnis einer Kernspinuntersuchung der Verdacht auf einen Riss des vorderen Kreuzbandes ergeben, führen wir zunächst eine Kniegelenkarthroskopie durch. Hiermit kann nun eine genaue Diagnose gestellt werden. Insbesondere sind so häufige begleitende Verletzungen des Meniskus zu erkennen und zu behandeln. In unmittelbarer Fortführung der Operation kann nun –mit kleiner Erweiterung des Hautschnittes- der Ersatz des gerissenen vorderen Kreuzbandes mit einer geeigneten Sehne vollendet werden.

Liegt Knorpelverschleiß mit Auffaserungen vor, werden diese abgeglättet, ggf. kleine freiliegende Knochenareale mit einem kleinen Meisel eröffnet, um die Neubildung eines – wenn auch nicht ganz so festen – Ersatzknorpels anzuregen.

Um eine Fehlbildung der Kniescheibe (Patelladysplasie) zu behandeln, kann es notwendig sein, eine seitliche Kapselspaltung vorzunehmen, um den Druck auf den Knorpel der Kniescheibenrückfläche zu verringern und die Gefahr einer weiteren Kniescheibenverrenkung möglichst gering zu halten. Ggf. werden wir Sie, insbesondere in fortgeschrittenen Stadien, über weiterführende operative Maßnahmen beraten.

Insgesamt ist eine Kniegelenkspiegelung als minimal invasiver Eingriff eine wenig belastende Operation von circa 30-minütiger Dauer. Das Kniegelenk kann nach einigen Tagen Schonung - unter Zuhilfenahme von Unterarmgehstützen - wieder mit dem vollen Gewicht belastet werden. Bis dahin sollte für 5 – 7 Tage eine Thromboseprophylaxe mit Heparinfertigspritzen durchgeführt werden. Für die ersten Tage bekommen Sie diese und Schmerzmittel von uns mit.

Nach der Operation werden Sie eingehend über die erhobenen Befunde, die durchgeführten Maßnahmen, die erforderliche Weiterbehandlung und die möglichen mittel- bis langfristigen Therapiemöglichkeiten informiert und beraten.

zurück zur Übersicht