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Dr. med.
Franz Ulrich Zittel

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Carmen Buschle-Schmid
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Oberarzt Herr Dr. med. Jost
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Wir bieten drei verschiedene Operationsmethoden an.

1. TAPP (Transabdominale präperitoneale Netzimplantation / laparoskopische Schlüsselloch-Methode):

In Rückenlage und Vollnarkose erfolgt ein Hautschnitt im Bereich des Nabels. Einbringen von CO2 in die Bauchhöhle um Platz zu gewinnen. Einführen der Kamera. Unter Sicht (Bildschirmkontrolle) werden zwei Arbeitskanäle im rechten und linken Mittelbauch eingeführt.

Das Bauchfell um den Bruch wird nun von innen sehr sparsam (etwa 6-7 cm) eröffnet. Der Bruch selbst  wird von Binde- und Fettgewebe befreit. Jetzt wird ein 10x15 cm kleines Netz in den Bauchraum gebracht und an der Bauchdecke mittels einem speziellen Klebestoff befestigt.

Anschließendes Entfernen der Arbeitskanäle ebenfalls unter Sicht. Die einzelnen Wundstellen werden entweder verklebt oder mit einer spezieller Naht geschlossen, welche sich selbst resorbiert.

Diese OP wird stationär durchgeführt. Der Patient geht meistens am nächsten Tag nach einer Kontrollsonographie nach Hause. Diese Methode ist sinnvoll bei beidseitigem Leistenbruch, auf besonderem Wunsch des Patienten und bei nicht zu großem Umfang der Brüche (unter drei Zentimetern).

2. Methode nach Lichtenstein (offene Methode mit Netzimplantation):

Einfache Operationsmethode, die zum Standard geworden ist - außer bei sehr jungen Patienten.

In Rückenlage, in Vollnarkose, rückenmarksnahe Narkose oder unter lokaler Betäubung erfolgt ein Hautschnitt im Bereich der Leiste. Der Bruchsack wird freigelegt und in die Bauchhöhle zurückverlagert. Die Bruchpforte wird über eine spezielle Naht eingeengt und ein Kunststoffnetz darübergelegt. So kommt es auch zu einer Verstärkung der Bauchdecke, insbesondere durch die einsetzende bindegewebige Vernarbung mit dem Netz. Anschließend schichtweiser Verschluss der Bauchdecke mit Hautnaht.


Diese Operation wird meistens ambulant durchgeführt. Fädenentfernung am zehnten postoperativen Tag beim Hausarzt.

3. Methode nach Shouldice (offene Methode ohne Netzimplantation):

Einfache Operationsmethode besonders anzuwenden bei jungen Patienten. Hierbei werden die einzelnen Schichten der Bauchwand dargestellt und z. T. überlappend wieder vernäht.

In Rückenlage, in Vollnarkose, Rückenmarknarkose oder unter lokaler Betäubung erfolgt ein Hautschnitt im Bereich der Leiste. Der Bruchsack wird freigelegt und der Inhalt zurück in den Bauchraum gedrückt. Dann wird der Bruchsack abgetragen und vernäht. Anschließend werden Teile der Bauchmuskulatur (Faszia transversalis) über die Lücke gezogen, doppelt vernäht und ein Muskelstrang unter dem Samenstrang hindurch angelegt. Auf diese Weise wird der innere Leistenring eingeengt und die Hinterwand des Leistenkanals gestrafft und verstärkt.

Bei offenen Leistenbruch-Operationen spitzen wir im Anschluss an die OP in die Wunde Lokalbetäubungsmittel.

Diese Operation wird meistens ambulant durchgeführt. Fädenentfernung am zehnten postoperativen Tag beim Hausarzt.

Eingeklemmte Brüche müssen fast immer offen operiert werden.

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