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Der Begriff "Ergotherapie" leitet sich vom griechischen Wortstamn ergon ab, der sich in freier Übersetzung etwa mit "kreativ schöpferische Betätigung" wiedergeben ließe.



Ergotherapie ist ein Therapieverfahren mit nonverbalem Ansatz, der es dem Patienten ermöglichen will, äußeres Handeln und inneres Erleben als Ausdruck seiner seelischen Befindlichkeit besser verstehen zu können.

Der Schwerpunkt der Ergotherapie im Bereich Psychiatrie und Psychotherapie liegt auf dem handwerklich kreativen Gestalten mit den verschiedensten Materialien (sog. Medien) wie Ton, Speckstein, Holz, Papier, Farben usw. Eine Besonderheit unter den Medien sind therapeutische Handpuppen.

Die aktive Bearbeitung dieser Medien gleicht einem schöpferischen Prozess und dient einerseits der gezielten Verbesserung individueller Kompetenzen wie z.B. Wahrnehmungs- , Konzentrations- , und emotionaler Erlebnisfähigkeit. Andererseits ermöglicht die Auseinandersetzung mit anderen Patienten innerhalb eines Gruppenrahmens einen Zugewinn an sozialer Kompetenzwie z.B. Kommunikations- , Konflikt- und Kompromissfähigkeit.

Ergotherapie dient unter Einsatz differenzierter Methodik vorrangig dem Ziel, die Handlungsfähigkeit zu erhalten, wiederzuerlangen bzw. zu verbessern.

Die Persönlichkeit eines Menschen spiegelt sich in dem, was er sich vornimmt und umsetzt, aber natürlich auch in dem, was er unterlässt oder vermeidet. Entsprechend bilden die im Rahmen einer ergotherapeutischen Behandlung entstehenden Werkstücke samt ihrem Entstehungsprozess unmittelbar etwas von der Persönlichkeit ihres Herstellers ab.



Das aus Einzel- oder Gruppenarbeit hervorgehende Werk dient dem Therapeuten als Anknüpfungspunkt, um mit dem Patienten über sein innerseelisches Erleben im Verlauf des Entstehungsprozesses ins Gespräch zu kommen. Die symbolische Betrachtung des Werkes ermöglicht es darüber hinaus, den Blick des Patienten auch auf problematische Themen lenken zu können, gelingt es ihm doch oftmals mit Hilfe eines Mediums leichter und treffender, seine aktuelle Befindlichkeit, seine Gefühle und innerseelischen Konflikte auszudrücken. Häufig hat allein schon die Möglichkeit des nonverbalen Ausdrucks eine unmittelbar entlastende Wirkung.

Mit dem Einsatz kreativer Medien gestattet die Ergotherapie dem Patienten eine nahezu spielerische Auseinandersetzung mit seinen Stärken und Schwächen und ermöglicht es ihm, neue Erfahrungen mit sich zu machen. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse können vom Patienten unmittelbar in kreativer Erprobung umgesetzt werden, zunächst weiterhin im Rahmen seiner Therapie, später dann als Transferleistung auch im familiären und beruflichen Umfeld.